Grundlagen
- Begriffsdefinition der Sicherheitskupplung.
- Einteilung der Kupplungen.
- Aufgaben von Sicherheitskupplungen.
- Funktion von Überlastkupplungen.
- Historie der Sicherheitskupplungen.
- Klassische Bauarten von Kupplungen.
- Argumente für den Einsatz von Sicherheitskupplungen.
- Merkmale hochwertiger Kupplungen.
- Endschalter zur Signalerfassung.
- Integrierte Endschalter mit Funk.
Funktion von Sicherheitskupplungen
Sicherheitskupplungen begrenzen das Drehmoment...
...beziehungsweise die Kraft auf den an der Kupplung eingestellten, zulässigen Grenzwert. Reibschlüssige und permanentmagnetische Dauerschlupfkupplungen halten dabei die Last mit dem eingestellten Drehmoment. Brechbolzenkupplungen, hydraulische Spannsätze und die heute am weitesten verbreiteten formschlüssigen Sicherheitskupplungen trennen in der Regel An- und Abtrieb mechanisch. Sie werden nach ihren Aus- bzw. Einrastverhalten unterteilt in durchrastende, synchrone, freischaltende und gesperrte Kupplungen.
Durchrastkupplung (lasttrennend)
Synchronkupplung (lasttrennend)
Freischaltkupplung (lasttrennend)
Rastet bei Überlast aus und trennt An- und Abtrieb restmomentfrei. Sie bleibt ausgerastet bis sie von Hand oder über Vorrichtungen wieder eingerastet wird. Die in den rotierenden Massen gespeicherte Energie kann frei auslaufen. Freischaltkupplungen sind häufig die erste Wahl bei schnelllaufenden Antrieben mit hohen Drehmomenten und großen Massenträgheitsmomenten.
Gesperrte Kupplung (lasthaltend)
Eine gesperrte formschlüssige Sicherheitskupplung verdreht sich bei Überlast nur um wenige Winkelgrade und übertragt dann das anstehende Moment in voller Höhe. Ein Endschalter registriert die interne Kupplungsbewegung und schaltet den Antrieb ab. Diese Kupplung begrenzt das Drehmoment nicht, sondern funktioniert wie ein drehmomentbetätigter Endschalter.




